Online-Vortrag von Frau Mag.a Dr.in Nina Eckstein, MA zum Thema "Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich mit besonderem Fokus auf Frauen mit Behinderungen." (Jänner 2026)

Foto: Minitta Kandlbauer

Nina Eckstein berichtete für unsere Mitglieder online über Bemühungen, die Diskriminierung von Behinderten in Österreich zu beenden. Sie ist als Juristin für das Büro des Unabhängigen Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen tätig. Ihr besonderer Focus an diesem Abend lag bei der Situation von Frauen mit Behinderungen.

Diese UN-Konvention war 2006 beschlossen worden und wurde 2008 von Österreich ratifiziert. Ziel ist es, alle Menschen mit Behinderungen zu schützen und zu fördern. „Menschen mit Behinderungen sind keine Objekte der Fürsorge sondern Menschenrechtssubjekte!“ Vorhandene Barrieren für sie sollen nach Möglichkeit abgebaut werden, Diskriminierung wird verboten!

Neben barrierefreiem Zugang zu Räumen gibt es vor allem viele Kommunikationsbarrieren, z.b. Durchsagen in Öffis. Warum gibt es die nicht auch visuell? Alle vier Jahre müssen die Unterzeichnerländer vor den UN über den Status ihrer Bemühungen berichten. Österreich hatte zuletzt besonders Defizite beim Frauenschutz.

Frauen mit Behinderungen haben es oft besonders schwer, selbst bestimmt zu leben und sind öfter Schikanen oder gar sexueller Gewalt ausgesetzt. Nur zwei Frauenhäuser sind physisch barrierefrei.

Wir waren uns nach diesem Abend einig, dass wir uns als Verband mehr als bisher für die Rechte behinderter Frauen einsetzen wollen. Ihre Barrieren bedeuten strukturelle Gewalt gegen sie.

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