Verleihung der ROSE der Anerkennung an Infineon

Presseinformation

v.l.n.r: Dr.in Irmgard Bayer, Sabine Herlitschka, MR Dr.in Maria Tiefenthaller

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Der Verband der Akademikerinnen Österreichs (VAÖ)

verleiht die ROSE der Anerkennung  an Infineon Austria

Der VAÖ verleiht die Auszeichnung „Rose der Anerkennung“ jährlich an ein Unternehmen, eine Institution, eine Organisation oder an eine Einzelperson, die junge Wissenschafterinnen auf ihrem Weg in die Forschung und in die Wissenschaften unterstützt. Die Devise

Die Welt braucht Forschung. Die Forschung braucht Frauen

sollte Frauen ermutigen, ihren Berufsweg in diese Richtung zu lenken. Eine solche Entscheidung braucht Rückhalt und vielfältige Unterstützung.

Für 2019 wurde die Rose an Infineon Austria verliehen. In den Jahren davor ging sie an das Unternehmen L’Oréal Österreich und an die Presse Verlags GmbH.
Coronabedingt findet die Übergabe erst am 15. März 2021 statt.

Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria, über die Strategie des Unternehmens in Sachen Frauenförderung:

Diversität, sei es durch Geschlecht, Alter oder Herkunft, ist für uns ein entscheidender Impulsgeber für Innovation und Erfolgsfaktor im globalen Wettbewerb. Je unterschiedlicher Sichtweisen sind, umso höher ist die Chance, zu den besten Lösungen zu kommen. Auch angesichts des Fachkräftemangels stellen Frauen ein großes Potenzial für Jobs in der Technik dar und umgekehrt bietet diese herausragende Möglichkeiten für Frauen. Daher schaffen wir entsprechende Rahmenbedingungen und setzen Maßnahmen für mehr Frauen in Technik und Naturwissenschaften um. Die Verleihung der „Rose der Anerkennung“ des VAÖ ist ein wichtiges Signal für mehr Frauen in Wirtschaft und Wissenschaft, daher freue ich mich sehr über diese Auszeichnung.“

 Der Verband der Akademikerinnen (VAÖ) dankt sehr für dieses Engagement. Präsidentin Dr.in Maria Tiefenthaller: „Es freut uns zu zeigen, wie die Einbindung von Frauen in Wissenschaft und Forschung gelingt. Es muss selbstverständlich werden, dass Frauen dort ihren Platz haben.“

 

Alle Unternehmen und Institutionen in Österreich sind eingeladen, sich um diesen Preis zu bewerben.

Die Entscheidung für die Verleihung der Rose wird im VAÖ nach folgenden Kriterien gefällt:

1)   Im Konzept des Unternehmens/der Institution/der Einzelperson ist die Förderung junger Wissenschafterinnen explizit und mit einer gewissen Dauer und wirksam verankert.

2)   Die Förderung ist absolut neutral, d.h. sie fördert Frauen nicht, weil sie gegenüber Männern so viel schwächer wären, sondern, weil man die Fähigkeiten und Eigenschaften der Frauen deutlicher als bisher erfassen und aufrufen und damit eine ausgewogene Diversität herstellen will.

3)   Die Förderung ist unabhängig von momentanen wissenschaftlichen Trends und Forschungsprioritäten, d.h. sie bevorzugt nicht momentane Branchen-Höhenflüge, wie etwa derzeit die Digitalität, sondern sie adressiert sich an wissenschaftliche Felder, die generell und unabhängig von momentanen Trends zu pflegen sind.

4)  Die Jury wird aus Mitgliedern des Verbandes der Akademikerinnen gebildet.  Gegen die Entscheidung gibt es keinen Rechtsweg.

Einreichungen sind bitte bis 30. September an die Verbandsadresse zu richten.

Rückfragen an: Dr. Irmgard Bayer, Vizepräsidentin des VAÖ,

Tel. 0664/160 92 37
Irmgard.bayer@chello.at