Leserinnenbrief an die OÖN und die Kronen Zeitung: “Casino im Museum? Mit Kunst und Kultur darf nicht gezockt werden!!”

Casino im Museum? Mit Kunst und Kultur darf nicht gezockt werden!!

Die Kulturhauptstadt sollte die Umwidmung des Lentos nicht einmal andenken!

Nach jahrelangen Anstrengungen wurde aus der Industriestadt Linz die europäische Kulturhauptstadt, mit einem weiteren Wahrzeichen – dem Lentos. Auch wenn Linz nicht mit Kulturmetropolen konkurrieren kann, oder gerade deshalb, ist es wichtig entsprechende Angebote vor Ort zu forcieren. Und nun spielt jemand mit dem Gedanken, das Lentos zu beschneiden und nur für „Randgruppen“ geöffnet zu lassen. Fürs Geschäft soll ein Casino dort einziehen. Das wäre ein echter Niedergang.

Müssen  die Oberösterreicher/Innen nun wieder nach Wien pilgern um zusätzlich Kunst zu sehen? Oder werden sie aus Zeit und Kostengründen darauf verzichten? Anstatt Kunst und Kultur ins Randgruppeneck zu drängen, wäre es wichtig,  Interesse an Kunst und Kultur zu wecken! Der VAÖ (Verband der Akademikerinnen) organisiert immer wieder Führungen im Lentos. Befassung mit Kunst und Kultur öffnet den Geist, regt zum Denken an und ist daher für das Zusammenleben und die Weiterentwicklung einer Gesellschaft förderlich.

Mit Kunst und Kultur darf nicht gezockt werden!

Dr.in Kordula Schmidt, Öffentlichkeitsarbeit VAÖ

Worte zur aktuellen coronabedingten Situation

Worte zur aktuellen coronabedingten Situation

Für mich ist der Zeitpunkt gekommen, um mein Bedauern über die notwendigen Programmabsagen den VAÖ Landesverband Steiermark  betreffend zum Ausdruck zu bringen. Ich vermisse in der Situation, in der wir uns alle befinden, tatsächlich ein Stück Lebensqualität. Denn Clubabende haben ein Potential!  Interessante Vorträge, anspruchsvoller Austausch, Gemütlichkeit, Wiedersehensfreude, kurzum was das Akademikerinnenherz  begehrt, liegt im Bereich des Möglichen.

Als Vorsitzende möchte ich aber vor allem und in erster Linie Zuversicht verbreiten. Dieses Sommersemester wird einen außertourlichen Verlauf haben. Einen Lichtblick bietet wohl der Herbst.

Vorschau:

Dienstag,  6. Oktober 2020: 

Benefizkonzert in der Franziskanerkirche in Graz in Kooperation mit den Soroptimistinnen

Mittwoch, 14. Oktober 2020: 

Clubabend in Café Kaiserfeld

Unser Mitglied, die Rechtshistorikerin ao. Univ. Prof. Dr. Anita Ziegerhofer hält einen Vortrag über „St-Germain Neu“. Die neueste Erkenntnisse über ein österreichweites Forschungsprogramm zum Staatsvertrag vor 100 Jahren werden ausgeführt.

Mag.a. Ans Wabl

Vorsitzende

Nachruf DDr. Gertrude “Susi” Kermauner

Nachruf für unser Ehrenmitglied DDr.in Gertrude “Susi” Kermauner

Der VAÖ Landesverband Salzburg gedenkt seines Ehrenmitglieds, Frau DDr.in Gertrude “Susi” Kermauner, die am 11. Mai im 102. Lebensjahr friedlich entschlafen ist. Frau Kermauner wurde am 5. 2. 1919 in Wien geboren. Nach der Gymnasialzeit studierte sie an der Konsularakademie in Wien. Frau Kermauner promovierte als eine der wenigen Frauen zum Doktor der Rechte im Jahr 1944. Von 1951 bis 1979 war sie als Juristin in der Handelskammer Salzburg tätig. Für ihre Arbeit wurde ihr 1976 das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen.

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Dr. Brigitte Krassnig-Kircher erhält 1. Award für Betriebsräte des ÖGB

Dr. Brigitte Krassnig-Kircher erhält 1. Award für Betriebsräte des ÖGB

Unsere Kollegin, Vorstandsmitglied und langjährige Betriebsrätin Dr. Brigitte Krassnig-Kircher setzte sich über Jahrzehnte für die Belange der MitarbeiterInnen an der Universität Salzburg ein. Jetzt erhielt sie einen Preis für ihr Lebenswerk anlässlich des 1. ÖGB-Awards für Betriebsräte.

Wir gratulieren ihr herzlich!

Mehr dazu unter:

http://plusnews.sbg.ac.at/inxmail/html_mail.jsp?id=591&email=elba.frank@sbg.ac.at&mailref=000ecoq00000o0000000000klkkhgsq7

Präsentationsunterlagen zu den Vorträgen von A. Univ.-Prof. Dr.in I.R. Brunhilde Scheuringer, “Verband der Akademikerinnen Österreichs, Geschichte – Gegenwart – Zukunft”, und Dr.in Monika Triebl “Die andere Geschichte: VAÖ 1990 – 2010”

Powerpointpräsentation von A. Univ.-Prof. Dr.in i.R. Brunhilde Scheuringer zum Thema “Geschichte – Gegenwart – Zukunft”

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Vortragstext von A. Univ.-Prof. Dr.in i.R. Brunhilde Scheuringer zum Thema “Geschichte – Gegenwart – Zukunft”

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100 Jahre GWI – Treffen in Genf (Juli 19) : Bericht von Ann-Cathrine Saßmann, BSc

Graduate Women International – 100 years
33rd GWI General Assembly
25 – 28 July 2019
Geneva, Switzerland

Fotogalerie

Zum 100-jährigen Bestandsjubiläum der Graduate Women International (GWI) fand von 25. bis 28. Juli 2019 die 33. triennale Generalversammlung unter dem Motto „Peace Through Education“ in Genf statt. Über 400 Frauen aus mehr als 50 Nationen nahmen an diesem 5-tägigen Kongress teil.

Nach der Eröffnung der Konferenz durch die amtierende GWI-Präsidentin Geeta Desai wurde im Zuge mehrerer Vorträge thematisch auf Frauen als Vorbilder, Frauenfeindlichkeit und Frauenrechte sowie auf die Geschichte der Geschlechterungleichheit eingegangen.

Am Abend versammelten sich die Mitglieder in der großen Halle des Uni Mail Campus der Universität Genf, um das 100-jährige Bestehen des GWI mit Musik und Kulinarik zu feiern.

Der zweite Tag (26. Juli) begann mit einer Diskussion über gemeinsame Entwicklungsziele in einer globalen Wirtschaft. Mein persönliches Highlight war der darauffolgende Young Members Workshop. Zusammen mit der Futuristin Aarathi Krishnan wurde über zukünftige globale Trends in Technologie, Jobs, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit sowie menschliches Verhalten diskutiert. Das ZSI (Zentrum für soziale Innovation), mit seinem Sitz in Wien, übernahm die Gestaltung des Workshops, bei dem sich junge, motivierte Frauen austauschten und zusammen ein Motto kreierten, wofür das GWI Young Members Netzwerk steht: „GWI Young Members network stands for passionate, proactive, female change-makers who empower, inspire and mentor women through education to embrace diversity, inclusiveness, friendship, freedom and peace which leads to strategic actions and positive solutions.“ Ebenfalls wurde ein Komitee für die jungen Mitglieder des GWI gegründet, das sich in regelmäßigen Abständen absprechen wird.
Am Abend stand der Besuch der World Trade Organisation (WTO) am Programm, im Zuge dessen eine Podiumsdiskussion über die Signifikanz von Geschlechtergleichheit im Handel stattfand.
Es folgte sodann ein Empfang in den wunderschönen, geschichtsträchtigen Räumlichkeiten und Gärten der WTO.
Den Young Members bekamen Urkunden für die Teilnahme des Workshops verliehen, währenddessen ein Dinner offeriert wurde.

Am Samstag (27. Juli) referierte Zamaswazi Dlamini Mandela, Menschenrechtsaktivistin und Enkelin von Nelson Mandela, über die Geschichte ihrer Familie und über ihr Engagement für Bildung, Empowerment und Freiheit für alle.
Anschließend stand den Teilnehmerinnen eine große Auswahl von mehr als 68 Workshops, Papers und Seminaren zur Verfügung. Die vollständige Liste ist hier zu finden.
Samstag-Abend konnte man während einer mehrstündigen Fahrt auf dem Genfer See auf dem 100 Jahre alten Schiff „Simplon“ in geselliger Runde die Konferenz Revue passieren lassen.

Nachdem am Sonntag (28. Juli) die letzten Workshops und Präsentationen sowie die Begrüßung der neuen Vorsitzenden mit der Präsidentin Terry Oudraad stattfanden, reisten die meisten Teilnehmerinnen mit vielen Eindrücken nachmittags von Genf ab.

Im Laufe dieser Konferenz knüpften die Frauen aus verschiedenen Nationen Kontakte, man lernte ihre vielfältigen Lebensgeschichten kennen und konnte bereichernde Informationen aus den Vorträgen mitnehmen. Ebenfalls wurde die Möglichkeit geboten, sich während der Veranstaltungstage den Austragungsort der Konferenz, Genf, die „Stadt des Friedens“, näher anzusehen.

Für die Unterstützung zur Teilnahme an diesem eindrucksvollen, mehrtägigen Kongress möchte ich mich beim Verband der Akademikerinnen Österreichs sehr herzlich bedanken!

Ann-Cathrine Saßmann, BSc
Club der Tiroler Akademikerinnen
Innsbruck, September 2019

 

Benefizveranstaltung des VAÖ (LV Steiermark) – Konzertabend mit Rosa Gallistl

Am 16. Mai 2019 fand im StudentInnenheim des VAÖ ein einzigartiger Konzertabend statt, bei dem der siebenjährigen Rosa Gallistl, die seit ihrer Geburt an blind ist, ein großer Traum erfüllt wurde: Sie durfte zum ersten Mal ein Konzert vor Publikum spielen. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem Klavierlehrer Christian Schmidt sowie von internationalen Studierenden der Kunst-Universität Graz, die ebenfalls Teile des Konzertabends bestritten. Die Kleine Zeitung berichtete über diese Veranstaltung.

Verband der Akademikerinnen Österreich