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Verleihung der ROSE der Anerkennung an Infineon

Presseinformation

v.l.n.r: Dr.in Irmgard Bayer, Sabine Herlitschka, MR Dr.in Maria Tiefenthaller

Presseinformation als pdf-Datei downloaden: http://www.vaoe.at/wp-content/uploads/2021/03/VAOERosePresseInfineon20210312.pdf

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Der Verband der Akademikerinnen Österreichs (VAÖ)

verleiht die ROSE der Anerkennung  an Infineon Austria

Der VAÖ verleiht die Auszeichnung „Rose der Anerkennung“ jährlich an ein Unternehmen, eine Institution, eine Organisation oder an eine Einzelperson, die junge Wissenschafterinnen auf ihrem Weg in die Forschung und in die Wissenschaften unterstützt. Die Devise

Die Welt braucht Forschung. Die Forschung braucht Frauen

sollte Frauen ermutigen, ihren Berufsweg in diese Richtung zu lenken. Eine solche Entscheidung braucht Rückhalt und vielfältige Unterstützung.

Für 2019 wurde die Rose an Infineon Austria verliehen. In den Jahren davor ging sie an das Unternehmen L’Oréal Österreich und an die Presse Verlags GmbH.
Coronabedingt findet die Übergabe erst am 15. März 2021 statt.

Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria, über die Strategie des Unternehmens in Sachen Frauenförderung:

Diversität, sei es durch Geschlecht, Alter oder Herkunft, ist für uns ein entscheidender Impulsgeber für Innovation und Erfolgsfaktor im globalen Wettbewerb. Je unterschiedlicher Sichtweisen sind, umso höher ist die Chance, zu den besten Lösungen zu kommen. Auch angesichts des Fachkräftemangels stellen Frauen ein großes Potenzial für Jobs in der Technik dar und umgekehrt bietet diese herausragende Möglichkeiten für Frauen. Daher schaffen wir entsprechende Rahmenbedingungen und setzen Maßnahmen für mehr Frauen in Technik und Naturwissenschaften um. Die Verleihung der „Rose der Anerkennung“ des VAÖ ist ein wichtiges Signal für mehr Frauen in Wirtschaft und Wissenschaft, daher freue ich mich sehr über diese Auszeichnung.“

 Der Verband der Akademikerinnen (VAÖ) dankt sehr für dieses Engagement. Präsidentin Dr.in Maria Tiefenthaller: „Es freut uns zu zeigen, wie die Einbindung von Frauen in Wissenschaft und Forschung gelingt. Es muss selbstverständlich werden, dass Frauen dort ihren Platz haben.“

 

Alle Unternehmen und Institutionen in Österreich sind eingeladen, sich um diesen Preis zu bewerben.

Die Entscheidung für die Verleihung der Rose wird im VAÖ nach folgenden Kriterien gefällt:

1)   Im Konzept des Unternehmens/der Institution/der Einzelperson ist die Förderung junger Wissenschafterinnen explizit und mit einer gewissen Dauer und wirksam verankert.

2)   Die Förderung ist absolut neutral, d.h. sie fördert Frauen nicht, weil sie gegenüber Männern so viel schwächer wären, sondern, weil man die Fähigkeiten und Eigenschaften der Frauen deutlicher als bisher erfassen und aufrufen und damit eine ausgewogene Diversität herstellen will.

3)   Die Förderung ist unabhängig von momentanen wissenschaftlichen Trends und Forschungsprioritäten, d.h. sie bevorzugt nicht momentane Branchen-Höhenflüge, wie etwa derzeit die Digitalität, sondern sie adressiert sich an wissenschaftliche Felder, die generell und unabhängig von momentanen Trends zu pflegen sind.

4)  Die Jury wird aus Mitgliedern des Verbandes der Akademikerinnen gebildet.  Gegen die Entscheidung gibt es keinen Rechtsweg.

Einreichungen sind bitte bis 30. September an die Verbandsadresse zu richten.

Rückfragen an: Dr. Irmgard Bayer, Vizepräsidentin des VAÖ,

Tel. 0664/160 92 37
Irmgard.bayer@chello.at

 

 

 

Zum Weltfrauentag 8. 3. 21: Starke Frauen und Video

 

Prolog von Renate Moran,

Ausstellung von Ausstellungen – Was macht Frauen stark? 

Es ist ein starker Wille zum Überleben, egal in welcher Sozialisierung die Frauen sich befinden, es kommt die Kraft des überleben Wollens zum Tragen.
Ob es um das nackte Leben geht oder auch um berufliche Fortschritte.
Frauen können besonders stark sein wenn man sie lässt ,nicht beeinflusst und nicht unterdrückt.
Frauen müssen sich aber auch bewusst werden, dass sie Rechte haben und wie es die Geschichte zeigt hat es diese Vorreiter des Feminismus schon vor langer Zeit gegeben. Das Schweizer Streikabkommen der Frauen die sich ihr Wahlrecht erkämpft haben z.B. oder die grenzenlose Geduld von Frauen die bereits das Todesurteil vor Augen hatten wie die Architektin und Widerstandskämpferin Margarete Schütte-Lihotzky.
Frauen geben nicht so leicht auf sie kämpfen um ihre Kinder wie Löwinnen und leisten viel. Manche arbeiten oft Tag und Nacht um ihre Familie durchzubringen. Andere sind aber nicht minder stark, nämlich jene die ihre Kinder von Gewalt schützen wollen und dabei selbst zu Gequälten werden.
Manche erdulden Schlimmes nur des lieben Friedens Willen.
Aber was das macht sie stark? Sie gehen ihren Weg ob im Schmerz, Trauer oder oft auch in Freude.
Weil Frauen wirklich „wertfrei lieben“ können.
Renate Moran

Über Renate Moran
Renate Moran ist eine Multikünstlerin. Sie lebt ausschließlich freischaffend von  ihrer Kunst und  Lehrtätigkeit für künstlerische Weiterbildung.
Ihr kulturpolitisches Engagement fließt immer wieder in ihre künstlerische Arbeit ein. Renate Moran geht es um Ausdruck und Anspruch in der Kunst. Es geht ihr besonders auch um die Qualität des „Machen’s“ und die Auswahl der Themen. Frauenpolitisch und Gesellschaftspolitischer Inhalt ist obligat.
So haben einige Frauen des Vorstand‘s der VAÖ den Wunsch geäußert, dass Renate Moran sich etwas zum Weltfrauentag einfallen lassen sollte.
Ihr Konzept war, dass aus dem Fundus früherer starken Bilder zum Thema Frau das Video- „starke Frauen oder was macht Frauen stark“ entstehen sollte. Frauen mit ganz unterschiedlicher Sozialisierung und aus verschiedenen Zeitepochen. Frauen die leiden mussten, Stärke brauchten und Kraft weitergaben. Ihr Wunsch ist, dass das Ergebnis wirkt und berührt.

Statement von Dr.in Kordula Schmidt zum Weltfrauentag 2021

Statement von Dr.in Kordula Schmidt zum Weltfrauentag 2021
Dr.in Kordula Schmidt
Dr.in Kordula Schmidt
Die Welt braucht Forschung!
Die Forschung braucht Frauen!
Dies bewahrheitet sich in der Pandemie besonders. Das 18 köpfige Impfgremium besteht aus 8 Männern und 10 Frauen.
Das hätten wir bei den vielen ausschließlich von Männern bespielten Pressekonferenzen des letzten Jahres nicht vermutet.
Frauen arbeiten oft im Hintergrund.
Einmal /Jahr am 8.3.wird der Scheinwerfer auf Frauen gestellt.
Das ist ZUWENIG!
Die Beleuchtung muss das ganze Jahr über auf die Lebensumstände der Frauen gerichtet werden.
Rechtlich gibt es in vielen Bereichen die Gleichstellung, in den Köpfen der Menschen ist diese noch nicht fest verankert.
Traditionelle Sichtweisen zementieren die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen ein.
In der Krise tritt dies vermehrt zutage.
Die Arbeitslosigkeit stieg bei Frauen mehr als bei Männern.
Weil Frauen ohnedies weniger verdienen, ist wiederum das Arbeitslosengeld der Frauen  gegenüber jenes der  Männer wesentlich geringer.
Und weil Frauen in Arbeitslosigkeit oder im Homeoffice sowieso daheim sind, wird ihnen bzw. den Kindern der Kindergartenplatz verwehrt. Dies wiederum erschwert die Jobsuche. Andererseits werden wegen vermeintlich geringen Bedarfs die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen reduziert.
Dies hat fatale Auswirkungen, weil dadurch Vollzeitarbeit erheblich erschwert oder nahezu unmöglich wird, dadurch arbeiten Frauen mehr Teilzeit, was dazu führt, dass das ohnehin niedrigere Durchschnittseinkommen weiter sinkt und sich in der Pension weiter negativ auswirkt.
Die Gesellschaftsstrukturen sind nicht richtig ausgelotet.
Solange von Frauen erwartet wird, den Karriereweg zugunsten des sozialen Weges zu verlassen, droht spätestens in der Pension die Altersarmut.
Wir wollen entsprechende Rahmenbedingungen, die es Frauen ermöglichen ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Dazugehören ua.:
Qualitätsvolle Kinderbetreuung
Vermehrt qualitätsvolle Pflege und Betreuungseinrichtungen Gerechte Bezahlung Maßnahmen zur Existenzsicherung Arbeitszeiten für Männer und Frauen, die mit familiären Pflichten vereinbar sind.
Mehr Frauen in Führungspositionen
Wir wollen sichtbar sein!
Wir wollen Wertschätzung und Anerkennung Wir wollen BROT und ROSEN!
Dr.in Kordula Schmidt

NEIN zu Gewalt an Frauen!

NEIN zu Gewalt an Frauen!
Dr. Kordula Schmidt

Derzeit läuft von 25. November – 10. Dezember 2020 wieder die Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Weltweit ist jede 3. Frau von Gewalt betroffen! In Österreich erfährt jede 5. Frau ab ihrem 16. Lebensjahr psychische, physische und/oder sexuelle Gewalt. Jede 3. Frau musste seit ihrem 15. Lebensjahr eine Form von sexueller Belästigung erfahren. Jede 7. Frau ist ab ihrem 15. Lebensjahr von Stalking betroffen.

Der VAÖ sagt ein klares NEIN zu Gewalt an Frauen.
Wir sind alle gefordert, sensibel in unserem Umfeld – Gewalt an Frauen- zu beobachten, zu verhindern und wenn möglich auch dagegen einzuschreiten!!!
Der VAÖ fordert daher einerseits den Ausbau von Gewaltschutz- und  Frauenberatungseinrichtungen und bietet andererseits ab sofort Unterstützung bei Benachteiligung im Beruf (z.B. Stellenbesetzung), Mobbing, Gewalt oder Problemen mit Kindern und Jugendlichen in der Familie an.

Hilfesuchende Akademikerinnen und Studentinnen  werden innerhalb dieser  16 Tage kostenlos und vertraulich von einer erfahrenen Ärztin für psychosomatische und psychotherapeutische Medizin und systemische Kinder- und Jugendtherapie beraten. (Mitglieder werden immer beraten).

Kontaktaufnahme bitte unter
Telefon: +43 1 533 90 80
oder
Anfragen an folgende Mailadresse : rat-auf-draht@vaoe.at
www.vaoe.at

Die Anliegen werden streng vertraulich behandelt.

International Marie S. Curie FRIAS COFUND Fellowship Programme (FCFP) 2021/22

Call for applications: International Marie S. Curie FRIAS COFUND Fellowship Programme (FCFP) 2021/22

POSTED ON 

For the eighth time the Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), the international research college of the University of Freiburg, one of the strongest research universities in Germany and member of LERU (the League of European Research Universities) publishes a call for applications of the international Marie S. Curie FRIAS COFUND Fellowship Programme (FCFP), for the academic year 2021/22.

About 25 fellowships will be awarded through a highly competitive, strictly merit-based selection process.

This programme offers outstanding international researchers, both on the junior and the senior level, an opportunity to apply for an extended research stay here at the Institute.

We therefore ask you to consider this opportunity for yourself and/or to pass it on to colleagues to whom this call might be of interest.

The programme, which is co-financed by the European Union’s Marie Skłodowska-Curie Programme, is open to all disciplines; the financial conditions are internationally competitive.

Fellowships of 3 to 10 months may be applied for in the senior scheme, while in the junior scheme the fellowship duration is 12 months. Successful applicants will conduct their fellowship between September 2021 and September 2022.

For the fellows the programme offers outstanding research opportunities, not only in the research environment of a leading European research university, but also with the added advantage of being part of a community of fellows from different disciplines.

FRIAS provides its female researchers with targeted information on attractive offers relating to mentoring, coaching and training. Special attention is given to fellows who plan to come to Freiburg together with their families. FRIAS makes every effort to provide tailor-made solutions with regard to suitable accommodation, child care and educational facilities.

Click here for further information

The deadline for application is September 30, 2020; 24.00 h CET.

Beitritt zur zivilgesellschaftlichen Plattform für die Verwirklichung der UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Seit 28. März 2019 ist der VAÖ ordentliches Mitglied bei der Plattform SDG Watch Austria.

SDG Watch Austria ist ein Zusammenschluss von mehr als 150 zivilgesellschaftlichen und gemeinnützigen Organisationen, die sich sich gemeinsam für eine ambitionierte Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) in Österreich einsetzen.

weitere Infos unter www.sdgwatch.at