Archiv der Kategorie: Dachverband

Nachruf Helen Dunsmore

Nachruf Helen Dunsmore

Zu Beginn des Jahres 2019 erreichte uns die traurige Nachricht über das Ableben von Helen Dunsmore.
Helen hatte ihr Doktorat in Elektrochemie und als eine der wenigen Frauen in einem technischen Beruf hat sie sehr bald erkannt, wie wichtig es ist, junge Frauen zu fördern, weshalb sie sich gleich nach ihrer Promotion 1948 im  Verband der Akademikerinnen engagierte und dann auch dessen Präsidentin wurde.
Ihr Engagement im internationalen Bereich führte auch dazu, dass sie Präsidentin der IFUW und auch die erste UWE Präsidentin wurde. Viele Jahre war sie auch im schottischen Verband als CIR tätig.
All jenen, die Helen gekannt haben, wird sie als sehr fröhliche, den jungen Mitgliedern gegenüber sehr aufgeschlossene Kollegin in Erinnerung bleiben. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und den schottischen und britischen Kolleginnen.

DACH-Treffen 2018 in Tirol

Das diejährige D A C H – Treffen fand vom 5.10.-7. 10. 2018 bei herrlichem Wetter in Tirol statt. Die 39 Teilnehmerinnen aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und der Niederlande waren begeistert von dem schönen Sporthotel in Igls, den großartigen Sehenswürdigkeiten und dem ausgezeichneten Essen. Die Frauen des CTA, allen voran die Vorsitzende Dipl.-Kfm. Brigitte Hitzinger mit ihrem Team, haben sich große Mühe gegeben, die Gäste gut zu betreuen und ein interessantes Programm zusammen zu stellen.

Buchtipp: „MIT WAGEMUT UND WISSENSDURST Die ersten Frauen in Universitäten und Berufen“

Autorin: Felicitas von Aretin

Die Autorin schildert das Schicksal von 21 Frauen aus dem deutschsprachigen Raum, die am Anfang des 20.Jahrhunderts ein Studium absolvierten und in der Folge in akademische Berufe drängten.
Eine davon ist Dr. Elise Richter, die – gedrängt von der International Federation of University Women, im Jahr 1922 den Verband der Akademikerinnen Österreichs gründete.

Der VAÖ erhielt das Buch dankenswerterweise von der Verlegerin Frau Dr. Elisabeth Sandmann zugesandt und wird es in der Bibliothek in den Verbandsräumlichkeiten in Wien einreihen.
Informationen zum Buch finden Sie unter

http://www.elisabeth-sandmann.de
www.aretin.info

Bina Roy: GWI BRPID Projects

Did you know?


Did you know that GWI has been supporting projects that empower girls and women through education and leadership development for the past 40 years?

In 1978, Graduate Women International (then the International Federation of University Women) established the Counterpart Aid Programme to provide grants to deserving projects organised by GWI’s National Federations and Associations (NFAs) from developing countries, on a competitive basis, to be further continued in country. The programme was later named the Bina Roy Partners in Development Programme (BRPID) in honour of GWI’s first Asian President.

Dr. Bina Roy

Dr. Bina Roy believed in the power of friendly and supportive links between GWI NFAs and encouraged the implementation of Counterpart Aid Programme projects. Today, BRPID are generously funded by VGIF and donations from supporters around the world. Nearly 60% of GWI’s NFAs have participated in the programme, either as sponsors or donors. GWI recently approved projects for 2017-2018 cycle and details about each valuable project are forthcoming. GWI thanks VGIF for its continued support!

D-A-CH Treffen 2017 im schweizerischen Chur

D-A-CH Treffen 2017 im schweizerischen Chur

Der schweizerische Verband der Akademikerinnen lud vom 6.-8.10. 2017 zum Freundschaftstreffen nach Graubünden ein. Die etwa 40 Teilnehmerinnen aus Deutschland und Österreich den Niederlanden und der Schweiz wurden von Manuela Schiess und ihren Assistentinnen Lore Fuchs und Jacqueline von Sprecher bestens betreut.

Zum Auftakt gab es eine Stadtführung durch Chur, der ältesten Stadt der Schweiz, Jahrhunderte lang kulturelles und wirtschaftliches Zentrums Graubündens, dem Kanton mit den drei Amtssprachen Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch.

Der Tagesausflug am Samstag führte uns durch die herrliche Landschaft des Bündner Oberland‘s und ins Schams. Wir bewunderten in der Kirche Waltensburg die Fresken eines namentlich unbekannten Künstlers aus dem 14 Jh., die in ihrer Farbkraft und Lebendigkeit einzigartig sind.

In Falera spazierten wir durch die megalithische Kultstätte, die in der mittleren Bronzezeit entstanden ist.

Ein weiterer kunsthistorischer Höhepunkt erwartete uns in Zillis. Die gut erhaltene bemalte Holzdecke der Kirche St. Martin aus dem 11. Jh. kann man nur bestaunen.

Die Heimfahrt erfolgte durch die weltbekannte Viamalaschlucht, früher der gefährliche Weg der Säumer auf der kürzesten Verbindung nach Süden über die Pässe Splügen und San Bernhardino, heute dank der technischen Entwicklung bequem zu befahren. Nur der Blick in die tiefe Schlucht ruft ein leichtes Schauern hervor.

Zum Abschluss des Treffens waren wir Gäste des Frauenkulturarchivs in Chur, welches die Geschichte der Frauen in Graubünden erforscht und deren Leistungen für die Nachwelt sichert.

Bei den hervorragenden Abendessen im Restaurant Marsöl und im Restaurant Rosenhügel war viel Zeit zum miteinander Plaudern, zum Auffrischen bestehender und Knüpfen neuer Freundschaften. Wir verabschiedeten uns mit „Auf Wiedersehen im nächsten Jahr beim Freundschaftstreffen in Tirol vom 5. bis 7. Oktober“

Mag Györfy , Dr Hansen

Verleihung der “Rose der Anerkennung”

Nach Jahren der Unterbrechung hat sich der VAÖ entschlossen, wieder die Rose der Anerkennung zu verleihen. Die Wahl fiel auf die  L’ORÉAL Österreich, die in Zusammenarbeit mit der Österreichischen UNESCO-Kommission und in Kooperation mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft jährlich fünf hochdotierte Stipendien an junge Wissenschaftlerinnen vergibt.
Die Urkunde wurde von der Vizepräsidentin des VAÖ, Dr. Maria Tiefenthaller, künstlerisch gestaltet und von der Präsidentin des VAÖ, Mag. Elisabeth Györfy, am 4. 11. 2017 an Frau Dr. Alexandra Pifl als Vertreterin der Firma L’ORÉAL  übergeben.

Mag. Elisabeth Görfy

Fotos von Moni Fellner